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Moderne Virtualisierungssysteme weisen den virtuellen Maschinen die
physikalisch vorhandenen Ressourcen dynamisch zu. Wenn ein
virtueller Server gerade kaum oder nicht genutzt wird, können sich
die CPUs um die anderen virtuellen Maschinen kümmern, auf denen
gerade Rechenzeit benötigt wird. So wird sichergestellt, dass die
Rechenleistung stets optimal verteilt wird.
Marktführer auf diesem Gebiet ist VMware®. Das Softwarehaus bietet
verschiedene Produkte zur Virtualisierung und Verwaltung an, wie zum
Beispiel VMware ESX . Um Desktop Virtualisierung in Unternehmen
hochverfügbar und in großen Stückzahlen mit Pano Logic Zero Clients
einzusetzen empfehlen wir VMware View 3. Es sind jedoch auch andere
Produkte erhältlich, wie zum Beispiel das ebenfalls kostenlose Xen
auf Linux-Basis oder Virtual Iron®.
Wie wird diese Technik nun am effektivsten genutzt?
Zu den Thin Clients und den herkömmlichen Arbeitsplatz-PCs gesellt
sich seit einiger eine neue Plattform, der so genannte Zero Client
von Pano Logic. Diese Clients benötigen im Gegensatz zu den
Thin-Client-Lösungen keinen Microsoft® Terminal Server® oder Citrix®
Presentation Server™ mehr.
Aber wie funktionieren solche Clients ohne Terminalserver?
Statt mehrere virtuelle Terminalserver auf einem physikalischen
Server zu installieren, werden vollständige
Windows-XP-Installationen auf besagtem Server virtualisiert. Dies
geschieht mit Hilfe des VMware ESXi oder VMWare ESX Server bzw.
VMWare View 3.
Die Zero Clients von Pano Logic besitzen keine CPU, keinen
Hauptspeicher und kein Betriebssystem mehr. Sie sind einzig und
allein darauf ausgelegt, mit VMware® ESX® (oder auch mit anderen
Produkten dieser Art) dem Anwender ein vollwertiges Windows® XP
Professional auf den Bildschirm holen. Alle Vorzüge der
herkömmlichen Thin Clients fließen automatisch mit ein. Die
Nachteile eines Thin Clients fallen weg, wie zum Beispiel die
Bindung an ein Server-Betriebssystem und die daraus resultierende
Eingeschränktheit in Hardware- und Softwareauswahl.
Wie Sie sich sicher schon denken können, entfallen bei dieser
Konfiguration die teuren Lizenzen für Microsofts® Serverprodukte.
Die notwendigen Einzelplatzlizenzen befinden sich in aller Regel
schon im Besitz des Unternehmens, weshalb bei einem Wechsel zur
Virtualisierung keine neuen Lizenzen erworben werden müssen.
Das Betriebssystem wird mitsamt aller notwendigen Applikationen
einfach in einer VM installiert. Diese VM lässt sich nun als Vorlage
abspeichern und steht sofort zur Verfügung. Alternativ können die
vorhandenen PCs per Software virtualisiert (und archiviert) werden.
Das Stichwort lautet Physical-to-Virtual, abgekürzt P2V.
Diese Praxis minimiert den Wartungsaufwand auf nur wenige
Mausklicks. Ein Arbeitsplatz ist damit im Nu eingerichtet oder
wiederhergestellt. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, alle
Arbeitsplätze zu vereinheitlichen, um Konflikte von vornherein
auszuschließen.
Durch diese Virtualisierung ist ein Umstieg auf Zero Clients selbst
für vorhandene Unternehmenssoftware kein unüberwindbares Problem
mehr. Die Software muss nicht mehr angepasst werden, es muss keine
spezielle Version erworben werden und sie läuft in einer
vollwertigen Umgebung wie auf einem PC. Alle diesbezüglichen
Restriktionen der herkömmlichen Thin-Client-Architektur werden somit
aufgehoben. Dies gewährleistet eine völlig freie Auswahl von
Applikationen.
Der Pano Logic Zero Client ist durch das Fehlen einer integrierten
Systemsoftware völlig abgesichert. Weder der Benutzer kann an den
Geräten etwas verändern, noch sind sie anfällig gegenüber
Manipulationen. Der gesamte Netzwerkverkehr wird findet mit
Hardwareverschlüsselung (AES 128-Bit) statt.
Des Weiteren hat die Desktop-Virtualisierung
zuletzt den Vorteil,
dass diese Technologie ideal zur Aufteilung und damit besseren Kapazitäts Auslastung der moderner Hochleistungsprozessoren geeignet
ist.
Der klassische PC ist zu einem universellen Gerät geworden, weil er
neben den klassischen Office-Anwendungen auch Multimedia, Internet,
Videokonferenzen, VoIP und viele weitere Funktionen unterstützt.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass die CPU in einem PC ohne
Einschränkungen direkt mit der Grafik- und Soundkarte kommunizieren
kann.
Der virtuelle PC ist gegenüber dem physischen PC insoweit
eingeschränkt, als er nur auf ein einziges Protokoll (RDP, ICA oder
Pano Logic Console Direct) zurückgreifen kann, um das PC-Profil mit
all seinen Benutzerfunktionen durch das Netzwerk zu transportieren.
Da heißt, ein virtueller PC muss alle Daten, die normalerweise
direkt an den PC gesendet werden und verarbeitet werden, wie zum
Beispiel HTML, Flash oder SIP (das VoIP-Protokoll), vor der
Übertragung erst in die Protokolle umwandeln. Diese Umwandlung kann
zu zwei wesentlichen Nachteilen führen: die Umwandlung von
Multimediadaten bewirkt eine hohe Serverlast und reduziert damit die
Skalierbarkeit. Außerdem kann es zu erheblichen Qualitätseinbußen
kommen, wenn statt des für diese Daten vorgesehenen Protokolls ein
generisches Protokoll für die Übertragung verwendet wird.
Ein weiterer Grund, warum der virtuelle PC nicht als Allheilmittel
gesehen werden darf, ist, dass bei zeitkritischen Anwendungen wie
VoIP oder Videokonferenzen Probleme auftreten können, da kein
direkter Peer-to-Peer-Datenverkehr möglich ist.
Virtual Computer nutzt fortschrittliche Technologien zur Isolierung der Hardware und Virtualisierung des Betriebssystems, der Anwendung und der Benutzerdaten. Diese Next Generation Laptop und Desktop Management-Plattform und Lösung zur Desktop Virtualisierung, spart Zeit und Geld durch die Erhöhung der Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und der Sicherheit der Unternehmens-PCs, ohne Komfortverlust für die Endanwender.
NxTop liefert sichere, kontrollierte Betriebssysteme in Form eines virtuellen Desktop insbesondere auf Laptop oder Notebook, so dass sich die Kosten und die Komplexität des Desktop Management und Patch-Management in der Desktop-Umgebung bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit reduzieren. NxTop bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Desktop Virtualisierungslösungen (VDI).
Neue Software VDI Blaster von Devon IT verwandelt gealterte Computer in Thin Clients
Mit VDI Blaster können bestehende Desktop PC, alte PCs, in Unternehmen aller Größen in Thin Clients verwandelt werden und somit können die Unternehmen ihre Investitionen in PCs und Thin-Client-Computing sichern, erklärt Felix Meirich, Vertriebsleiter BSK Service GmbH, Worms. Traditionelle Desktops müssen in der Regel alle drei oder vier Jahre aktualisiert oder ersetzt werden. Mit VDI Blaster können Firmen und Organisationen nun die Lebensdauer der PCs verlängern, indem sie diese in in Thin Clients verwandeln.
Die Kombination von Devon IT VDI Blaster und VMware View hilft Unternehmen die Migration und Installation einer kostengünstige Desktop-Lösung zu realisieren. VDI Blaster erleichtert die Migration von einer verteilten Desktop-Umgebung zu einer sicheren und flexiblen virtualisierten Umgebung.