PC-over-IP auf der Basis der Teradici-Lösung

Teradici PC-over-IP

Im Bereich von grafikintensiven Anwendungen, die eine hohe Grafikleistung und CPU Leistung benötigen, ist die Grenze der Desktop Virtualisierung erreicht. Hier finden Lösungen, die auf der Teradici-Lösung basieren, unter Verwendung des Protokolls PC over IP Anwendung.
Das PC-over-IP-Protokoll komprimiert, verschlüsselt und kodiert die gesamte Interaktion mit dem Computer im Rechenzentrum. Dabei wird das Bild pixelgenau über ein Standard-Netzwerk an ein zustandsloses, PCoIP-fähiges Gerät geschickt.
Die PC-over-IP-Technologie ermöglicht eine zentrale Verwaltung von Unternehmens-PCs und Workstations in Rechenzentren. Hohe Auflösungen, 3D-Grafikbearbeitung, das Abspielen von HD-Medien und volle USB-Funktionalität sind dadurch sowohl im LAN als auch im latenzbehafteten WAN möglich.
PC-over-IP stellt eine innovative Technologie dar, die die Konsolidierung aller IT-Ressourcen ins Rechenzentrum ermöglicht. Workstations, PCs und Thin Clients werden überflüssig, der Benutzer arbeitet genau wie an einem "echten" Gerät. Dabei werden keine sensiblen Daten durch das Netzwerk verschickt.
Diese Technik wird sowohl in Software als auch Hardware implementiert. Mittlerweile ist ein breites Spektrum an PC-over-IP-fähigen Endgeräten verfügbar, inklusive Desktop-Portale, Server-Plug-Ins und in Form integrierter Bildschirme.
Ein solches Portal hat keine CPU, keinen Speicher, keine Festplatte und auch kein CD- oder DVD-Laufwerk. Stattdessen bietet es hauptsächlich Anschlüsse für Monitor, Tastatur, Maus und andere USB-Geräte. Potenzielle Kunden sind zum Beispiel Krankenhäuser, CAD, GIS, Polizei und Feuerwehr Leittechnik, Banken, Finanzbörsen oder jede Art von Unternehmen, das besonders um die Sicherheit seiner Daten besorgt ist. Teradici PCoIP bietet allerlei Sicherheitsfunktionen. So lässt sich etwa festlegen, ob ein Nutzer an seinem Portal einen USB-Stick anschließen darf oder nicht.
Bislang konnten solche Nutzer nicht weiter als 200 Meter von ihren PC-Blades entfernt arbeiten. Teradici hat dies geändert. Diese Aufgabe übernehmen die spezielle Chips, die jeweils im PC/Workstation und dem Desktop-Portal auf dem Anwenderschreibtisch verbaut sind und den PC-over-IP-Datenverkehr ermöglichen.
Die BSK Service vertreibt Produkte von Devon IT, Samsung, Clearcube und anderer Anbieter auf Basis der Teradici-Technik.
Mit dem Firmware-Release 2.2 beinhaltet das Portal nun einen VMware View Client! Somit eine Multi-Protocol Hardware Zero Client Solution für Virtuelle Desktops
Teradici PCoverIP PCoIP macht Desktopvirtualisierung 3D-fähig Virtuelle Desktops auch für CAD- und andere 3D-Applikationen
Mit PCoIP wird VMware die Virtualisierung hochauflösender Desktops mit 3D-Anwendungen ermöglichen. Auch Anwendungen wie CAD über WAN-Verbindungen möglich sein. PCoIP steht bei Teradici für PC over IP und fasst mit VMware VIEW Techniken zur Desktopvirtualisierung und KVM over Ethernet (VDI over Ethernet) zusammen, die typische Desktopfunktionen auch in virtuellen Desktops zur Verfügung stellen. Dazu zählen Mediastream für Multimedia-Anwendungen, Plug-n-Play zum Anschluss von Peripheriegeräten und Realtime für Applikationen wie Videochats. Ebenso die Anforderungen von Designteams beispielsweise im Umgang mit CAD-Software.
PCoIP kommt nun schon mit kleiner Bandbreite zurecht, so dass sich virtuelle Desktops sowohl über LAN- als auch WAN-Verbindungen realisieren lassen.
VMware will PCoIP ab Ende 2009 als Teil des VMware View Produktes in der Version 4.0 ausliefern. Die neue Technik wird so allen neuen und bestehenden VMware-Kunden zur Verfügung stehen.

Das Desktop Portal ist eine Art "Zero Client", der lediglich eine Firmware zur Steuerung des PCoIP-Chips enthält. Keine x86-CPU, kein Betriebssystem, keine Treiber, keine Viren, keine beweglichen Teile - also nichts, was irgendwie manipulierbar wäre oder gewartet werden müsste. Lediglich Firmware-Updates müssen hin und wieder durchgeführt werden. Dies kann zentral für alle Clients gleichzeitig erfolgen. Weitere Informationen zu dem VMware PCoIP Client finden Sie auf der Homepage zum Thema PCoIP.